Olivenverarbeitung
Die Oliven werden in die lokale Olivenmühle in Montemiletto angeliefert, wo die
Ernte zuerst gewogen wird.
Danach werden die Oliven in einem mehrstufigen Waschgang mit Wasser gereinigt
und alle Blätter und sonstige Verunreinigungen entfernt. Anschliessend werden die
Oliven zerkleinert und zusammen mit den Kernen gemahlen. Dazu werden
grosse, schwer Mühlsteine aus Stein verwendet. Dies entspricht der traditionelle Methode, welche sich über Jahrhunderte bewährt hat. Heute werden die Mühlen jedoch elektrisch angetrieben.
Der resultierende Brei wird kräftig gerührt, damit sich kleine Öltröpfchen bilden können. Nun wird der Brei zwischen runden Matten aus Basalt ausgebreitet und mehrere Lagen dieser Matten werden in einer grossen Presse ausgepresst.
Das resultierende Olivenöl wird in einer Zentrifuge von Wasserrückständen befreit und in 25 Liter Kanister abgefüllt. Das Olivenöl ist nun bereit zum Transport in die Schweiz.
Der ganze Verarbeitungsprozess muss bei Temperaturen unter 27 Grad ablaufen, ansonsten das Olivenöl nicht als extra vergine (kaltgepresst) deklariert werden darf. Es kann durchaus sein, dass in einem warmen Herbst, die Verarbeitung nur in der kühleren Nacht stattfinden kann.

















